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HUNA
Die liebevolle Lebensphilosophie aus Hawaii
Auf Hawaii
ist seit Jahrtausenden eine Lebensphilosophie lebendig, die geprägt
ist vom "Aloha-Spirit", jener inneren Haltung, die auf freundlicher
Akzeptanz und Liebe beruht. Alles in der polynesischen Kultur basiert
auf Liebe. So begrüßten sich z. B. die Menschen im alten Hawaii,
indem sie die Nasen aneinander rieben, um auf diese Weise den Atem, das
Leben zu teilen. "Aloha" sagen die Menschen noch heute zu einander,
so wie wir "guten Tag" und "auf Wiedersehen" sagen.
Aber "aloha" heißt "Liebe". Die Hawaiianer rufen
sich also immer "Liebe" zu, wenn sie sich begegnen!
In Huna geht es um Liebe und darum, wie man Beziehungen harmonisch gestaltet.
Die Hawaiianer sehen alles in Form von Beziehungen: die Beziehung zu sich
selbst, zu anderen Menschen, zu anderen Lebewesen, zu allem im Universum.
Huna ist das hawaiianische esoterische Wissen. Das Wort selbst bedeutet
"Geheimnis", "versteckt", "etwas sehr Kleines,
das schwer zu sehen ist". Huna ist aber kein geheim gehaltenes Wissen,
das nur wenigen Auserwählten zugänglich war. Nein, Huna ist
offen für alle, die die entsprechenden Fragen stellen. In der hawaiianischen
Sprache sind die Wörter aus Silben zusammengesetzt, die eigene Bedeutungen
haben. Das Geheimnis von Huna erschließt sich, wenn wir die Bedeutung
der beiden Silben "hu" und "na" kennen:
- "Hu" ist die Energiequalität, die in etwa dem Yang entspricht,
also Aktivität, Bewegung, Chaos.
- "Na" entspricht in etwa dem Yin, also Ruhe, Stille, Ordnung,
Struktur.
In Huna geht es darum, diese beiden Energiequalitäten in eine dynamische
Harmonie zu bringen, in ein fließendes Gleichgewicht. Das ist etwas
anderes als Balance oder Ausgeglichenheit. Denn es gibt Zeiten und Situationen,
in denen brauchst du mehr Hu und in anderen mehr Na.
Die Huna-Philosophie basiert auf sieben Prinzipien. Diese sind keine absoluten,
universellen Wahrheiten. Die alten Hawaiianer waren ganz praktische Menschen.
Sie waren nicht an Theorien interessiert, sondern an Ideen und Möglichkeiten,
wie sie das alltägliche Leben leichter bewältigen könnten.
Deshalb ist Huna kein System, das Regeln aufstellt, wie die Welt sein
sollte oder wie die Menschen sich verhalten und leben sollten. Nein, Huna
ist ein System, das aufzeigt, wie du etwas verändern kannst, wenn
du etwas verändern möchtest!
DIE SIEBEN HUNA-PRINZIPIEN
1. IKE
- Die Welt entspricht deinen Gedanken
Wir alle haben unsichtbare Brillen auf, durch die wir die Welt betrachten.
Diese Brillen können Ausschnitte aus der Wirklichkeit vergrößern
und andere verkleinern oder ganz ausblenden, so dass wir sie gar nicht
sehen. Und diese Brillen können die Welt unterschiedlich färben
und damit unsere Stimmungen verändern. Diese Brillen helfen uns,
dass wir aus der unüberschaubaren Fülle von Informationen, die
ständig auf uns einströmt, die Informationen herausfiltern,
die für uns wichtig sind. Auf der anderen Seite engen wir uns ein,
wenn wir uns der Brillen nicht bewusst sind und dann unsere Sicht für
das Ganze halten. Wenn wir uns aber bewusst sind, dass wir die Welt durch
unsere Brille betrachten, dann können wir auch andere Brillen ausprobieren
und unsere Sicht und unsere Erfahrungen erweitern.
Es ist auch wichtig, sich bewusst zu machen, dass es Gegebenheiten und
Anschauungen über diese Gegebenheiten gibt. Eine Gegebenheit ist
das, was ist. Eine Anschauung ist eine Aussage über eine Gegebenheit,
eine Wertung, eine Bedeutung, die wir zumessen. Ein Beispiel: "Das
Leben ist" - das ist eine Gegebenheit. Alles, was darüber hinausgeht,
ist eine Anschauung. Z. B. "Das Leben ist ein Kampf." "Das
Leben ist ein Jammertal." "Das Leben ist ein Abenteuer."
Je nach Anschauung werden wir unser Leben gestalten und erleben.
Spannend ist, dass wir mit unseren Gedanken nicht nur unser eigenes Verhalten
beeinflussen, unsere Gefühle und Stimmungen färben und erschaffen.
Nein, wir erschaffen damit auch handgreifliche Ergebnisse. Wir erzeugen
Materie mit der Kraft unserer Gedanken. Und wir können sie auch zum
Verschwinden bringen mit der Kraft unserer Gedanken. Materialisieren ist
keineswegs eine ganz besondere Fähigkeit weniger besonders begabter
Menschen! Wir alle tun es jeden Tag! Es ist uns nur nicht bewusst. Die
eindrücklichsten Beispiele dafür kann man beim sog. Placeboeffekt
finden. Ein Placebo ist ein Medikament, das keinen Wirkstoff enthält.
Dem Patienten wird aber gesagt, es sei ein Medikament. Verwendet werden
diese Placebos in der Medikamentenforschung. Um herauszufinden, ob ein
Medikament wirkt oder nicht, wird einer Gruppe von Patienten das Medikament
verabreicht, das man untersuchen will und einer Vergleichsgruppe wird
das Placebo gegeben. Man vergleicht dann die Veränderungen in beiden
Gruppen. Hier nur ein Beispiel von vielen: Bei der Erprobung eines chemischen
Mittels gegen Krebs verloren 30 % der Placebogruppe die Haare! Der Glaube
kann Berge versetzen. Diese Menschen glaubten, sie bekämen ein Medikament
gegen Krebs. Und jeder weiß ja schließlich, dass dadurch die
Haare ausgehen!
Wenn wir also uns selbst, unser Leben verändern wollen, dann ist
es notwendig, dass wir unsere Gedanken verändern.
2. KALA - Es gibt keine Grenzen
Alle Grenzen wurden von Menschen ausgedacht und festgelegt. Deshalb sind
sie auch veränderlich. Grenzen sind nützliche Illusionen, wenn
man Erfahrungen machen möchte. Ohne Grenzen, ohne Struktur, ohne
Ordnung gibt es keine Erfahrungen. Wenn du z. B. "Mensch ärgere
dich nicht" spielen willst, brauchst du dafür ein bestimmtes
Brett, bestimmte Figuren und bestimmte Regeln. Du kannst eigene Regeln
erfinden oder mit dem Brett und den Figuren etwas völlig anderes
anfangen, aber dann spielst du eben nicht "Mensch, ärgere dich
nicht". Auch das Menschsein kann man als so ein Spiel betrachten.
Unser Spielfeld etwas größer. Und es gibt viel mehr Regeln.
Dadurch haben wir auch unendlich viele Möglichkeiten, wie wir unser
Spiel gestalten können. Es ist nur wichtig, dass wir daran denken,
dass wir mit ausgedachten Regeln spielen. Dann können wir die Regeln
leichter verändern. Wenn wir die Spielregeln für Tatsachen halten,
für unausweichliche Sachzwänge, für unumstößliche
Naturgesetze, dann engen wir uns ohne Not ein. Vieles, was Menschen früher
für unmöglich hielten, ist für uns heute ganz alltäglich.
Denk nur an Entwicklungen in der Technik, in der Medizin oder im Sport!
Alles ist möglich, wenn du herausfindest, wie's funktioniert!
Dieses Prinzip meint aber noch etwas anderes: Wenn es keine Grenzen gibt,
dann ist alles mit allem verbunden. Dann sind wir alle Eins mit allem,
auch mit Gott. Trennung ist unmöglich. Das bedeutet auch, wir beeinflussen
andere(s) und wir werden beeinflusst. Es ist ein ständiges Geben
und Nehmen, ob uns das bewusst ist oder nicht.
3. MAKIA
- Energie folgt der Aufmerksamkeit
Wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst, dorthin fließt Energie. Das
heißt, das wird wachsen! Wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas
richten, entsteht dadurch ein Energiefluss. Und dieser Energiefluss zieht
andere ähnliche Energien an: Menschen, Wesen, Ereignisse. Wenn die
Aufmerksamkeit gebündelt und klar ausgerichtet wird, dann beginnt
ein Energiefluss, der alles in diese Richtung zieht. So geschieht Materialisation.
In unserer Kultur herrscht die Tendenz, die Aufmerksamkeit auf das zu
richten, was uns nicht gefällt, was für uns nicht in Ordnung
ist, nicht gelungen, mangelhaft, falsch usw. Leider wirkt auch hier dieses
Prinzip, dass Energie der Aufmerksamkeit folgt. Deshalb mag es für
uns etwas ungewohnt sein, die Aufmerksamkeit auf das Gute zu richten.
Je mehr du das übst, desto leichter fällt es dir. Nimm das Leben
wie Schweizer Käse: Genieß den Käse und stör dich
nicht an den Löchern! Die gehören einfach dazu.
4. MANAWA
- Jetzt ist der Augenblick der Macht
Es ist ganz einfach: Die einzige Zeit, die existiert, ist jetzt. Die Vergangenheit
ist vorbei und die Zukunft noch nicht da. Die einzige Zeit, in der wir
etwas tun können, ist jetzt! Deshalb ist jetzt der Augenblick der
Macht.
Wir denken oft, dass wir und unser Leben das Ergebnis, ja vielleicht sogar
das Opfer unserer Vergangenheit sind. Aber unsere Vergangenheit beeinflusst
uns nicht. Es sind unsere Erinnerungen an die Vergangenheit, die uns beeinflussen.
Und wir erinnern uns jetzt! Was zählt, ist das, was wir jetzt über
die Vergangenheit denken. Das kann einengen oder befreien!
Zukunft ist das, was nach der Gegenwart kommt. Das, was wir jetzt denken,
fühlen und tun, wird unsere Zukunft beeinflussen.
5. ALOHA
- Lieben heißt, glücklich sein mit etwas oder jemand
Wir lieben jemand oder etwas in dem Maß, in dem wir glücklich
damit sind. Die Liebe ist die Freude an etwas, was wir mögen oder
für gut halten, die Begeisterung, das Verlangen, die Leidenschaft.
Zur Liebe gehört auch, dass wir mitfühlen, fürsorglich
und barmherzig sind. Wie sehr wir etwas oder jemand lieben, hängt
davon ab, wie glücklich wir dabei sind. Und dieses Glück ist
eine enorme Quelle der Kraft! Wenn wir glücklich sind, dann sprudeln
wir über vor Energie und Kraft. Dann hält uns nichts zurück.
Dann wollen wir aktiv sein, etwas tun. Wir wollen etwas bewegen, verändern
oder beeinflussen. Liebe führt zum Handeln! Liebe hat aber auch eine
magnetische Kraft. Wir ziehen das an, was wir lieben.
In der Liebe zu sein, heißt, dass wir die meiste Zeit darauf verwenden
zu sehen, anzuerkennen und zu würdigen, was wir für gut halten.
Es heißt nicht, dass wir das verdrängen, was uns nicht gefällt.
Es heißt nur, dass wir die meiste Zeit beim Positiven verweilen.
6. MANA
- Alle Macht kommt von innen
Wenn es keine Grenzen gibt und wir alle Eins sind, dann ist nichts und
niemand stärker als wir selbst es sind. Dann hat nichts und niemand
Macht über uns - es sei denn, wir räumen diesem anderen die
Macht über uns ein. Und umgekehrt wird natürlich auch ein Schuh
draus: Niemand ist schwächer als wir. Wir haben über nichts
und niemand anderen Macht - es sei denn, der andere räumt uns diese
Macht ein. Wir sind alle gleich mächtig, weil wir alle Teil des gleichen
göttlichen Geistes sind.
7. PONO
- Wirksamkeit ist das Maß der Wahrheit
Wenn etwas wirkt, dann heißt das, es funktioniert. Die alten Hawaiianer,
die diese Prinzipen gefunden haben, waren nicht an der Wahrheit interessiert,
sondern an der Wirksamkeit. Erinnere dich: "Die Welt entspricht deinen
Gedanken". Das bedeutet, wir können alle Ideen, alle Methoden
verwenden, alle Wege gehen, die uns zum Ziel führen. Wie gesagt,
Huna ist kein System, das erklärt, wie etwas richtig ist, sondern
wie du etwas verändern kannst, wenn du etwas anderes möchtest.
Und: Die Grundidee, die Basis ist Liebe.
Es gibt unendlich viele Techniken und Methoden, wie man diese Prinzipien im Alltag anwenden kann, um zu heilen, Beziehungen zu gestalten, Ziele zu erreichen ...
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Eine weitere Idee in der Huna-Philosophie ist die Annahme, dass wir Menschen drei Selbste haben, d. h. drei Aspekte, drei unterschiedliche Funktionen:
1. KANE oder auch AUMAKUA, das Höhere Selbst, reine Energie. Seine Aufgabe: Energie zur Verfügung stellen und Inspiration, Hilfe und Führung. Es ist bedingungslose Liebe.
2. LONO, das Mittlere Selbst, der bewusste Verstand, der Intellekt. Seine Hauptaufgabe ist die Vorstellung. Denn alles, was Lono tut - analysieren, Erklärungen finden, planen - basiert auf Vorstellungen.
3. KU: Das untere Selbst, das Unterbewusstsein, der Körper. Seine Hauptaufgabe ist das Erinnerungsvermögen, das Gedächtnis.
Huna ist eine ganz praktische Lebensphilosophie. Das bedeutet, dass Sie diese Ideen auf alle Bereiche des Lebens anwenden können,
Wenn Sie Lust bekommen haben, Huna wirklich kennen zu lernen und in Ihrem Leben anzuwenden, dann kommen Sie zu einem meiner Kurse. Das Nähere erfahren Sie hier.
Das Wissen, das ich hier beschreibe und in meinen Seminaren unterrichte, kommt aus der Tradition der Kahili-Familie. Mein Lehrer, Serge Kahili King, wurde von Joseph Kahili als Enkel adoptiert und in dieser hawaiianischen Tradition zum Schamanen ausgebildet. Schamanen sind Heiler, die mit der Kraft des Geistes und den Kräften der Natur heilen. Serge Kahili King lebte sieben Jahre in Afrika, wo er auch von dortigen Schamanen lernte. Er ist promovierter Psychologe und verbindet in hervorragender Weise die Erkenntnisse der westlichen Psychologie mit dem alten Wissen der Schamanen. Er lebt heute auf der Insel Kauai und unterrichtet dort und auf der ganzen Welt dieses Wissen. Er hat mehrere sehr lesenswerte Bücher geschrieben:
- Der Stadt-Schamane
- Instant Healing - Jetzt!
- Die Dynamind-Technik
- Huna - Der hawaiianische Weg zu einem erfüllten Leben
- Ihr Körper glaubt, was Sie ihm sagen
- Weisheiten aus Hawaii
- Begegnung mit dem verborgenen Ich
- Kahuna Healing
- Erdenergien
Serge Kahili
King gründete Aloha International. Das ist eine Organisation, deren
Ziel es ist, das Huna-Wissen in der Welt zu verbreiten und so beizutragen,
dass die Welt ein besserer Ort wird. Mehr über Aloha International
erfahren Sie auf www.huna.org.
Die meisten Informationen finden Sie auf dieser Seite in englischer Sprache.
Etliche Artikel gibt es auch in deutscher Übersetzung. Klicken Sie
dafür auf der Eingangsseite auf "Teaching Hut", dann in
dem linken Balken auf "Huna Translations". Danach öffnet
sich ein Fenster mit vielen Flaggen. Hier müssen Sie nur noch auf
die deutsche Fahne klicken und schon finden Sie eine ganze Reihe von Informationen
in deutscher Sprache.
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von
Serge Kahili King
aus dem Amerikanischen von Christina Viol
"Gelebte Liebe" steht für jene geistige Haltung, die geprägt ist von freundlicher Akzeptanz, wofür die Inseln Hawaiis so berühmt sind. Darüber hinaus steht sie auch für einen kraftvollen Weg, über den jedes Problem gelöst, jedes Ziel vollendet und jeder angestrebte Bewusstseins- oder Körperzustand erreicht werden kann.
Auf hawaiianisch heißt Aloha mehr als nur "Hallo", "Aufwiedersehen" oder "Liebe". Seine tiefere Bedeutung ist das "freudige (oha) Teilen (alo) der Lebensenergie (ha) in der Gegenwart (alo)".
Wenn Sie diese Energie teilen, dann kommen Sie in Einklang mit jener göttlichen Kraft, die die Hawaiianer Mana nennen. Und der liebevolle Gebrauch dieser unermesslichen Kraft ist das Geheimnis für wahre Gesundheit, Glück, Wohlergehen und Erfolg.
Sich auf diese Kraft einzustimmen und sie für sich arbeiten zu lassen, ist so einfach, dass Sie es vielleicht abtun möchten als "zu einfach, um wahr zu sein". Lassen Sie sich nicht von Äußerlichkeiten in die Irre führen.
Es handelt sich hierbei um die wirksamste Technik der Welt.
Obgleich sie wirklich einfach ist, mögen sich Erfolge nicht so leicht einstellen, denn sie hängen davon ab, inwieweit Sie die Technik anwenden und wie oft Sie üben. Die Technik ist ein Geheimnis, das den Menschen immer wieder vermittelt wurde. Hier bekommen Sie sie noch einmal in anderer Form präsentiert.
Das Geheimnis lautet:
Segnen Sie alles, was das repräsentiert, was Sie wollen.
Das ist bereits alles.
Etwas, das so einfach ist, bedarf jedoch der näheren Erklärung.
Etwas zu segnen bedeutet, ihm Anerkennung zu schenken oder ihm eine positive Qualität, eine positive Eigenschaft oder einen positiven Zustand zuzusprechen. Dies geschieht mit der Absicht, dass das, was anerkannt oder hervorgehoben wird, sich vermehren, andauern oder entstehen wird.
Durch Segnung und Würdigung kann man wirksam sein Leben verändern bzw. das erhalten, was man sich wünscht. Dafür gibt es drei Gründe:
Was diesen Prozess so wunderbar macht, ist, dass das Segnen und die Anerkennung, welche man anderen schenkt, auch einem selbst helfen.
Segnen kann man mit Hilfe der Phantasie oder durch Berührung. Am einfachsten und gewöhnlichsten ist es jedoch mit Worten. Die wichtigsten Arten, eine Segnung auszudrücken, sind:
Bewunderung: Das Aussprechen von Komplimenten über etwas Gutes, das einem auffällt, z.B.: "Was für ein schöner Sonnenuntergang!" "Mir gefällt das Kleid" "Du machst mir viel Freude."
Affirmation: Diese Art der Segnung gilt der Verstärkung bzw. Bekräftigung, z. B: "Ich schätze die Schönheit dieses Baumes" "Gelobt sei die Gesundheit deines Körpers."
Anerkennung: In diesem Ausdruck findet sich Dankbarkeit für das Gute, das ist oder geschieht, z.B.: "Ich danke Gott, dass er mir geholfen hat." "Ich danke dem Regen, dass er das Land bewässert hat."
Erwartung: Dabei handelt es sich um gute Wünsche für die Zukunft, z.B.: "Wir werden ein tolles Picknick haben." "Ich schätze dein erhöhtes Einkommen." "Danke für meinen idealen Partner." "Ich wünsche dir eine glückliche Reise." "Möge das Glück immer mit dir sein."
Um den größtmöglichen Nutzen zu erhalten, muss man eines aufgeben oder zumindest mindern: das Verwünschen.
Das bezieht sich jedoch nicht auf Fluchen oder Worte, die "man nicht in den Mund nimmt". Es bezieht sich vielmehr auf das Gegenteil von Segnung, nämlich kritisieren anstelle von bewundern, zweifeln anstelle von bekräftigen, Schuld zuweisen anstelle von anerkennen, sich ängstigen anstelle von vertauensvoll erwarten.
Wann immer dies geschieht, werden einige der Wirkungen der Segnung aufgehoben. Das bedeutet, je größer die negative Einstellung, desto schwieriger und zeitaufwendiger wird es, das Gute durch Segnung hervorzubringen. Umgekehrt, je mehr Segnung, desto weniger Unheil durch Verwünschen.
* * *
Es folgen Beispiele für die Segnung unterschiedlicher Bedürfnisse und Wünsche:
Gesundheit: Segnen Sie gesunde Menschen, Tiere, Pflanzen, alles was gut gemacht und gut gebaut ist. Und alles, was für üppige Energie steht.
Glück: Segnen Sie alles, was gut ist oder das Gute in den Menschen und Dingen. Alle Anzeichen von Glück, das Sie sehen, hören oder bei Menschen und Tieren spüren. Und auch alles potentielle Glück, das Sie in ihrer Umgebung wahrnehmen.
Wohlstand: Segnen Sie alle Zeichen des Wohlstandes in ihrer Umgebung, einschließlich dessen, was mit Hilfe von Geld erreicht oder geschaffen wurde. Alles Geld, das Sie, in welcher Form auch immer, haben und alles Geld, das auf der Welt in Umlauf ist.
Erfolg: Segnen Sie alle Zeichen von Erfüllung und Vollendung (wie z. B. Gebäude, Brücken, sportliche Ereignisse). All Ankünfte an Zielorten (von Schiffen, Flugzeugen, Zügen, Autos, Menschen).Alles, was für Vorwärtsbewegung und Beständigkeit steht, und alle Zeichen von Freude und Spaß.
Selbstvertrauen: Segnen Sie alle Zeichen von Selbstvertauen in Menschen, Tieren und Objekten (einschließlich Stahl und Beton). Alles, was für Stabilität steht (wie Berge und hohe Bäume). Und alle Zeichen zweckorientierter Kraft (einschließlich großer Maschinen und Stromleitungen).
Liebe und Freundschaft: Segnen Sie alle Zeichen von Zuwendung und Fürsorge, Mitgefühl und Unterstützung. Alle harmonischen Beziehungen in der Natur und Architektur. Alles, was mit etwas anderem in Verbindung steht oder anderes berührt. Alle Anzeichen von Kooperation, wie z.B. im Spiel oder bei der Arbeit. Und alle Zeichen von Lachen und Freude.
Innerer Friede: Segnen Sie alle Zeichen der Ruhe, der Stille, des Schweigens und der Friedlichkeit (z. B. stilles Wasser oder Windstille). Jede Form der Fernsicht (Horizonte, Sterne, Mond). Alle Zeichen der Schönheit, ob im Anblick, Klang oder in der Berührung. Klare Farben und Formen, Details natürlicher oder hergestellter Objekte.
Geistiges Wachstum: Segnen Sie alle Zeichen des Wachstums, der Entwicklung und des Wechsels in der Natur. Den Übergang zu Morgen- und Abenddämmerung, die Bewegung der Sonne, des Mondes, der Planeten und der Sterne. Den Flug der Vögel am Himmel und die Bewegung von Wind und Meer.
Diese Beispiele dienen als Leitfaden für den, der nicht gewohnt ist zu segnen. Lassen Sie sich dadurch jedoch nicht einschränken. Denken Sie daran, dass jede Qualität, jedes Charakteristikum oder jeder Zustand gesegnet werden kann, egal ob sie real existieren, vergangen oder nur in der Phantasie vorhanden sind, (z. B. kann man dünne Pfähle und schlanke Tiere segnen, um die eigene Gewichtsabnahme zu bestärken.)
Was mich betrifft, so habe ich die Kraft der Segnung dazu genutzt, meinen Körper zu heilen, mein Einkommen zu mehren, viele Fertigkeiten zu entwickeln, eine innige Beziehung zu meiner Frau und meinen Kindern aufzubauen und auch, um ein weltweites Netz von Friedensstiftern zu knüpfen, die mit der Kraft der Liebe leben. Gerade weil es für mich so gut funktioniert hat, möchte ich das Wissen darum mit anderen teilen.
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